Tom Vater

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Thailands Bergvölker und Seenomaden – Bildband von Aroon Thaewchatturat (Text: Tom Vater)Hill Tribes and Sea Nomads of Thailand – Photobook by Aroon Thaewchatturat (Text: Tom Vater)

Ein Panorama Bildband von Fotografin Aroon Thaewchatturat und Autor Tom Vater zum Thema Bergvölker und Seenomaden Thailands ist im November 2006 bei Reise Know How erschienen.

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Der Besuch bei einem Bergstamm gehört zum Standard einer Reise nach Nordthailand. Mit einem Fuß in der mythischen Vergangenheit, mit dem anderen in der Moderne, unterscheiden sich diese exotischen Randgruppen von den Thais durch Sprache, Kleidung, Religion und Lebenshaltung.

Dieser Band führt den Leser hautnah heran an die Kultur der Bergvölker Thailands – der Hmong, Yao, Akha, Lishu, Lahu und Karen. Die Seenomaden sind die letzten Jäger und Sammler Thailands und haben während des Tsunamis im Dezember 2004 zahllose Touristen gerettet. Wo und wie diese Menschen leben und welche Rolle der Tourismus im Leben der „Wassermenschen“ spielt, wird dem Leser ebenso vermittelt wie der heiß diskutierte Status der staatenlosen Minderheiten in Thailand. Dieser Band dokumentiert die Geschichte, erläutert Traditionen und erkundet die soziale Gegenwart der ethnischen Minderheiten – mit besonderem Bezug zum ausländischen Besucher.

Aroon Thaewchatturat arbeitet seit zehn Jahren unter den Minderheiten Thailands und lebte bei den Seenomaden und den Karen, einem der Bergvölker des Landes. Tom Vater dokumentiert seit den frühen 1990er Jahren die Minderheiten Südasiens. Gemeinsam reiste das Autorenteam in jeden Winkel Thailands, um herauszufinden, wie diese Menschen heute leben.

Spektakuläre Bilder, präzise Beschreibungen und lebendige Anekdoten zur Einführung in die einzigartigen Kulturen sind das Ergebnis dieses Projekts. Die ausdrucksvollen Fotografien, die dem Betrachter einen hautnahen Einblick in das Leben von Jägern und Sammlern, Nomaden und Selbstversorgern geben, sind nach jahrelangen, teils engen persönlichen Kontakten entstanden.

So meint die Fotografin: „Für die Minderheiten Thailands wird das traditionelle Leben immer schwieriger. Da geht ein ungeheurer Wandel vonstatten und wir hatten Gelegenheit, Zeremonien, Ritualen und Festen beizuwohnen, die es in ein paar Jahren nicht mehr geben wird.“

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